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Seilbahn? Nicht mehr als ein Gag!

27.02.2014Planung | Planung: Verkehr

Die Seilbahn-Idee von (Ex-Stronach-Kandidat) Eduard Mainoni ist weder neu, noch tauglich, die Verkehrsprobleme zu lösen.

Die Idee einer Seilbahn entlang der Salzach ist weder, neu noch tauglich, die Verkehrsprobleme des Salzburger Zentralraumes zu lösen. Sie wurde bereits von der seinerzeitigen Autofahrerpartei Mitte/Ende der 1990er Jahre als Antrag im Gemeinderat eingebracht. Zudem gibt es dazu diverse Arbeiten, zuletzt von Studenten der FH Salzburg Ende 2013.

Das Projekt wurde nicht weiterverfolgt, weil seine Verkehrswirksamkeit und das Kosten/Nutzenverhältnis keinen Erfolg erwarten lassen. Insbesondere weil es für Pendler keine wirkliche Alternative ist. Bei täglich rund 60 000 Berufs- und Schuleinpendlern und rund 20 000 ebensolchen Auspendlern und einer Beförderungskapazität von 3700 Personen/h liegt das ja auf der Hand. Außerdem ist es eine alte Weisheit, dass Pendler P&R am Stadtrand wenig sinnvoll ist und kaum funktioniert (sollte möglichst nahe am Wohnort stattfinden).

Zudem würden die sicher nicht zu hoch geschätzten 40 Mio nur für den ersten Abschnitt, alleine von der Stadt finanziert werden müssen. Diese würden aber bereits ein Drittel der erforderlichen Kosten für die Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz abdecken, was schon deutlich über dem erforderlichen Finanzierungsanteil der Stadt für dieses sicher leistungsfähigere Verkehrsprojekt liegt. Auch dazu gibt es ja das Konzept eines Reisebus- und Touristen P&R in Hagenau.

Der langen Rede kurzer Sinn: eine Seilbahn ist ein medienwirksamer Gag, nicht mehr.

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