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3.000 Fahrten mehr pro Tag

20.01.2014Planung | Planung: Verkehr

Der Museumsplatz erstickt im Verkehr, Lindhof- und Sinnhubstraße erweisen sich als „beliebteste“ Ausweichrouten und die Öffis wurden definitiv nicht beschleunigt

20 Prozent: So deutlich wollten Preuner, Schaden und Schmidt den Durchzugsverkehr mithilfe ihrer „Innenstadtregelung Neu" reduzieren. Nachdem nun erstmals verlässliche Zahlen vorliegen ist klar: Der Versuch ist gescheitert. Kommt die „Innenstadtregelung Neu" was die Ausfahrten aus der Altstadt betrifft dem Ziel wenigstens nahe (-18,6 Prozent), so verfehlt sie die 20 Prozent bei den Einfahrten doch mehr als deutlich (Minus 13.1 Prozent). Immerhin, könnte man meinen.

Doch die scheinbaren Verkehrsentlastungen müssen andernorts „teuer" erkauft werden: Am schlimmsten ist die Situation am Museumsplatz: Mit mehr als 3.000 zusätzliche Fahrten pro Tag erinnert die Situation dort mehr an eine Autobahn, als an einen städtischen Platz.

Hatte Baustadträtin Claudia Schmidt (ÖVP) in einer ersten Jubelmeldung noch gemeint, der befürchtete Ausweichverkehr habe sich in Luft aufgelöst, so spricht die neueste Evaluierung nun eine ganz andere Sprache. Inzwischen ist klar erkennbar, wohin sich der Verkehr verlagert hat: 1035 zusätzliche Fahrten am Tag wurden in der Lindhofstraße gezählt, 844 in der Sinnhubstraße. Der Verkehr hat sich also keineswegs  in Luft aufgelöst – vielmehr ersticken die AnrainerInnen dieser beiden Straßen gerade am neu geschaffenen Ausweichverkehr.

Zugenommen hat der Verkehr außerdem in der Imbergstraße (plus 1.715 Fahrten am Tag), in der Schwarzstraße (plus 1077), der Klessheimer Allee (plus 517), der Eberhard Fugger Straße (plus 527), der Bürgleinstraße (plus 14) und in der Hofhaymer Allee (plus 844 Fahrten am Tag).Entlastet werden konnten die Staatsbrücke (minus 2792), der Rudolfskai (-1600), das Sigmundstor (-725) sowie die Neutorstraße (-164). An keiner dieser Zählstellen fiel der Rückgang mehr so deutlich aus, wie ursprünglich angenommen.

"Verlierer" der "Innenstadtregelung Neu" sind in erster Linie die AnrainerInnen, BesucherInnen und Geschäftsleute des Museumsplatzes. Auch den AnrainerInnen der Sinnhub- und Lindhofstraße hat die neue Regelung nichts Gutes gebracht.

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