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Innenstadtregelung neu: Viel vorgenommen, bisher nichts erreicht

21.10.2013Planung: Verkehr

Zwei Dinge sollte die neue Verkehrsregelung ursprünglich leisten: den Durchzugsverkehr reduzieren und den Öffentlichen Verkehr beschleunigen. Nach zwei Wochen zeigt sich: Nichts davon ist geschehen.

Zwei Ziele gesteckt, bisher keines erreicht - Erfolge sehen anders aus. Nach zwei Wochen "Innenstadtregelung Neu" ist klar: Für Jubelmeldungen und Schulterklopfen besteht kein Anlass, im Gegenteil.

Der Durchzugsverkehr konnte nicht reduziert werden. Noch immer fahren täglich tausende Autos durch die Innenstadt - ohne, dass die Altstadtkaufleute etwas davon hätten. Von einer Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs kann auch keine Rede sein: Vor allem am Museumsplatz sind die Platzverhältnisse dermaßen eng, dass der Obus höchstens in Schrittgeschwindigkeit durch die Kurve kommt.

Währenddessen ist der Anton-Neumayr-Platz zur Durchzugsstraße verkommen. Keine Spur mehr von städtischem Flair, kein Grund, dort länger zu verweilen. Für Touristen ist der Neumayrplatz schlichtweg uninteressant geworden, Fußgänger, die zum Haus der Natur möchten, müssen dafür doppelt Acht geben, um nicht überfahren zu werden.

Interessant wird sein zu sehen, wie sich der Verkehrsfluss durch die Öffnung des Müllner Hügels und den zu erwartenden stärkeren Tourismusverkehr spätestens Anfang Dezember auswirken werden

Am meisten unter der "Innenstadtregelung Neu" zu leiden haben aber die Anrainer: Von Lebnsqualität und einladendem Ambiente kann rund um den Anton-Neumayr-Platz keine Rede mehr sein - von Lärm und Feinstaub dafür umso mehr.

Bisher hat die Stadt 800.000 Euro ausgegeben - für ein Provisorium, dass weder den Autofahrern, noch dem Öffentlichen Verkehr geholfen hat, und das schon gar nicht zu einer Entlastung der Altstadt-BewohnerInnen geführt hat. 800.000 Euro, die man wesentlich sinnvoller investieren hätte können.

 

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