RSS
f
Startseite > Aus dem Gemeinderat > Anträge / Anfragen > Umbenennung des Rudolfsplatz
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Umbenennung des Rudolfsplatz

26.01.2016  >  Bgm. SchadenDemokratie

Antrag nach § 22 GGO

„Das Landesgericht Salzburg war zwischen 1938 und 1945 eine zentrale Institution des nationalsozialistischen Terrors in Westösterreich" , sagte der Salzburger Historiker Gert Kerschbaumer bei einem am 22. Jänner 2016 stattgefundenen Gedenkrundgang, an dem mehr als 40 interessierte Personen teilgenommen haben.

Auf dem grünen Rund am verkehrsumströmten Rudolfsplatz steht jetzt eine blumenbekränzte Messstation für Abgase. Für genau diesen Ort gab es einst Pläne für ein Mahnmal und eine Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Justiz. Dieses Projekt kam nie zustande.

1946 sollte der Rudolfsplatz vor dem Landesgericht auch in „Befreiungsplatz" umbenannt werden. „Im Rahmen der Amnestien für nationalsozialistische Täter, Würdenträger und Mitläufer zu Beginn bzw. Mitte der 1950er-Jahre und in Zeiten allgemeiner Gedächtnislücken von Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur seien diese Vorhaben rasch in den Schubladen verschwunden", sagt Kerschbaumer.

Das Personenkomitee STOLPERSTEINE hat nunmehr vorgeschlagen, den Rudolfsplatz in Befreiungsplatz umzubenennen. Die Bürgerliste / Die GRÜNEN in der Stadt unterstützen diesen Vorschlag.

Es wird daher nachstehender

ANTRAG nach §22 GGO

gestellt:

Die Abteilung 2  wird ersucht, gemeinsam mit dem Stadtarchiv einen Amtsbericht vorzulegen, der die Umbenennung des Rudolfsplatzes in Befreiungsplatz vorsieht.

Ingeborg Haller

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Aus dem Gemeinderat > Anträge / Anfragen > Umbenennung des Rudolfsplatz
RSS
f