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Keine Ausnahme nach § 38 Abs. 1 des Pyrotechnikgesetzes 2010

28.01.2016  >  VBgm. PreunerNatur und Umwelt: Gesundheit | Natur und Umwelt: Umweltschutz

ANTRAG gemäß § 22 GGO

Jedes Jahr extrem hohe Feinstaubwerte, Lärmbelastung für empfindliche Menschen, Haus- und Wildtiere und nicht zuletzt heuer die extrem hohe Bandgefahr durch die anhaltende Trockenheit: Das alles sind Folgen des Silvesterfeuerwerks. Immer mehr Städte haben sich daher entschieden, keine privaten  Feuerwerke mehr zu erlauben. Die Stadt Meran, immerhin Partnerstadt Salzburgs, hat heuer aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes sogar auf das offizielle Feuerwerk verzichtet.

„Der Schwerpunkt der Feinstaubbelastung lag wie in den Jahren davor in der Stadt Salzburg. Feinstaubwerte von knapp 400 Mikrogramm pro Kubikmeter sind in der ersten Stunde des neuen Jahres in der Stadt Salzburg keine Ausnahme und erreichen damit das Niveau smogbelasteter chinesischer Großstädte."  (aus http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=55896)

Feinstaub ist nicht nur als Langzeitbelastung gefährlich und verursacht Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen. Vorgeschädigte, also z.B. Menschen, die bereits unter COPD leiden oder schon einen Herzinfarkt erlitten haben, sind bei akut hohen Werten wie in der Silvesternacht besonders gefährdet.

Nicht zu vergessen, die vielen Verletzten, die ihre Ursache in den Feuerwerk haben???

Ich stelle daher den Antrag:

A n t r a g:

Für den Jahreswechsel 2016/2017 wird keine Ausnahme nach § 38 Abs. 1 des Pyrotechnikgesetzes 2010 erteilt.

Mag. Bernhard Carl

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