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Notunterkünfte für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen

25.03.2015  >  VBgm. HagenauerSoziales | Frauen

Antrag gemäß §22 GGO

Immer mehr Salzburgerinnen und Salzburger sind obdachlos oder akut von Obdachlosigkeit betreut: Laut einer letzten Erhebung sind allein in der Stadt Salzburg an die 1.500 Menschen obdachlos, Tendenz immer noch steigend. Wie hoch die Dunkelziffer ist, können auch Experten nur schätzen.

Frauen sind von der steigenden Obdachlosigkeit in besonderem Maß betroffen: Einerseits fehlt es an genauen Zahlen, wie viele Salzburgerinnen tatsächlich kein Dach über dem Kopf haben. Viele versuchen bei Freunden, Bekannten oder Verwandten unterzukommen, wenn sie die eigene Wohnung verlieren. Diese Frauen fallen somit aus jeder Statistik. In  Salzburg fehlt es andererseits aber auch dramatisch an Notunterkünften und Übernachtungsmöglichkeiten für obdachlose, bzw. von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen. Und es fehlt immer noch an Hilfsangeboten, die sich speziell an Frauen richten.

An positiven Beispielen, die sich auch in Salzburg umsetzen ließen, mangelt es jedenfalls nicht: Mit FRIDA wurde in Linz schon vor Jahren eine Tageseinrichtung für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen geschaffen. FRIDA ist in erster Linie ein Regenerations- und Rückzugsort, an dem Frauen wieder zu Kräften kommen können. Angeboten werden dort – neben Frühstück und Grundversorgung wie Duschen, Wäsche waschen, der Bereitstellung einer Postadresse, etc. – vor allem Möglichkeiten zum Informationsaustausch, Beratungsmöglichkeiten, Weitervermittlung sowie Begleitung in Krisensituationen.

Ich stelle daher folgenden

A n t r a g:

Eine angemessene Zahl an Notunterkünften, bzw. Notschlafstellen speziell für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen wird so rasch wie möglich geschaffen. Außerdem wird ein Tageszentrum für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen nach dem Vorbild des Linzer Tageszentrums FRIDA eingerichtet. Die zuständige Abteilung legt rechtzeitig zu den Verhandlungen für das Budget 2016 einen entsprechenden Amtsbericht vor.

Ulrike Saghi

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