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Antrag GR 8.7.2009

07.07.2009  >  GemeinderatDemokratie: Integration

Diversität als Teil der Personalpolitik der Verwaltung Die Bürgerliste hat den u. a. Antrag bereits in der Sitzung des Gemeinderates am 4.6.2008 eingebracht. Da der Antrag nicht erledigt wurde, ist er nach Ablauf der Funktionsperiode des Gemeinderates ve

Der Gemeinderat der Stadt Salzburg hat im Sommer 2007 mehrheitlich beschlossen, dass die Charta des „Interkulturellen Aktionsplanes„ (IKAP) unterzeichnet wird.

Charta des „Interkulturellen kommunale Aktionsplanes (IKAP):

Ziel des Projektes IKAP ist die strukturelle Verbesserung der Integration von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt. IKAP wendet sich unter anderem auch an die Gemeindepolitik und -verwaltung. Mit der Unterzeichnung der Charta soll das Bewusstsein und das Interesse der Gebietskörperschaften an der Integrationsthematik bezeugt werden.

Damit die Unterfertigung der Charta nicht bloßes Lippenbekenntnis bleibt, ist es sinnvoll, - wie in anderen Städten bereits vorgezeigt - Praxisprojekte voran zutreiben, die in den unmittelbaren Aufgabenbereich der Stadt fallen.

Die Stadt Graz hat beispielsweise ein Projekt zur Einführung von Diversity Management im Magistrat Graz im Rahmen von IKAP gestartet. Ein solcher Prozess wäre auch in der Stadt wünschenswert.

„Interkulturelle Öffnung der Verwaltung":

Im Integrationskonzept der Stadt Salzburg wird in der Empfehlung drei unter anderem die Förderung der Beschäftigung von Personen mit Migrationshintergrund in öffentlichen Institutionen angeführt.

Gerade Kommunen haben im Bereich der Integration als Arbeitgeber eine Vorbildwirkung. Die kommunale Personalpolitik soll das Ziel haben, allen Bevölkerungsgruppen gleichberechtigten Zugang zu Beschäftigung und gleich Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten.

Eine Anfrage an das Personalamt des Magistrats hat ergeben, dass von den insgesamt 3.069 Beschäftigten im Magistrat (Stand 31.12 2007) lediglich 120 Personen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, (hievon 83 Drittstaatenangehörige) und überwiegend „handwerklich" und in der Pflege eingesetzt sind.

Diese Zahlen zeigen, dass es vor allem im Bereich der Verwaltung notwendig sein wird, die Beschäftigung von Personen mit Migrationshindergrund zu fördern.

Ich stelle daher den Antrag:

Die Integrationsbeauftragte wird beauftragt, konkrete Maßnahmen und Vorschläge zur Erhöhung des Anteiles von MigrantInnen am Personal der Verwaltung des Magistrates zu erarbeiten.

Mag. Ingeborg Haller

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