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Mehrweg am Christkindlmarkt und den Altstadtplätzen

29.10.2010  >  Bgm. SchadenNatur und Umwelt: Umweltschutz

Gemeinderätin Ingeborg Haller hat auch an Bürgermeister Schaden eine Anfrage zur Einführung von Mehrwegsystemen auf den Salzburger Weihnachtsmärkten gerichtet.

Die Bürgerliste hat im November 2009 den Antrag gestellt, dass in Hinkunft bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum, bei denen Getränke und Speisen ausgegeben vyerden, verpflichtend Mehrweg verwendet wird.

Denn die Politik muss Vorgaben formulieren, damit im öffentlichen Raum Abfall vermeidende Maßnahmen gesetzt werden. Eine Ökologisierung von Veranstaltungen auf öffentlichem Grund in der Stadt Salzburg hat einige auf der Hand liegende Vorteile:

  • Abfallvermeidung - Vorbildwirkung
  • Kostenersparnis für die öffentliche Hand
  • Werbeeffekt und bessere Akzeptanz durch die Besucherinnen

Anlass für den Antrag war vor allem die vom Ökologie Institut über das Amt der Salzburger Landesregierung in Auftrag gegebene Studie zum Christkindlmarkt (Ressort LR Blachfellner). In dem Bericht wurde festgestellt, dass im Jahr 2008 ein Großteil der Stände mit Ausschank von Essen und Getränken Einwegbecher und Einwegverpackungen verwenden. Eine nachfolgende Studie für das Jahr 2009 zeigte ebenfalls eine ernüchternde Bilanz. Die Restmüllmenge ist im Jahr 2009 um 39 Prozent gestiegen, während gleichzeitig die getrennte Sammlung von Altpapier und Kartonagen zurückgegangen ist.

Es ist daher längst überfällig, dass die Stadt Maßnahmen setzt, um zu gewährleisten, dass auf den Märkten, insbesondere dem Salzburg Christkindlmarkt und auf den übrigen Plätzen, insbesondere am Alten Markt und am Mozartplatz ein Mehrweggebot für den Ausschank von Heiß- und Kaltgetränken eingeführt wird.

In einer Anfragebeantwortung vom 1.3.2010 Zl. 26804/2010/002 hat der für den Christkindlmarkt ressortzuständige Vizebürgermeister Preuner mitgeteilt, dass er mit Vertretern des Christkindlmarktes bezüglich Schaffung von technischer Infrastruktur und Müllvermeidung Gespräche führt. Insbesondere geht /ging es dabei um die Frage der Einführung eines flächendeckenden Mehrwegsystems im Bereich des Christkindlmarktes.

Von Seiten des Ressorts wurde mitgeteilt, dass auch die Stände am Mozartplatz und am Alten Markt in eine künftige Mehrweglösung eingebunden werden sollen. In diesem Zusammenhang wurde auf die Zuständigkeit der MA 8/04 -Grundamt verwiesen.

Da Weihnachten und somit die Glühweinstände in der Stadt immer näher rücken stelle ich nachfolgendeAnfrage:

  • Werden die Standbetreiber in der Stadt Salzburg (die nicht unter die Marktordnung fallen) in der Vorweihnachtszeit, insbesondere die Stände am Mozartplatz und Alten Markt, ab 2010 bei Ausschank von Heiß- und Kaltgetränken sowie Speisen ein Mehrwegsystem anbieten? Wenn ja, wie viele der Standbetreiber bieten ein Mehrwegsystem an?
  • In welcher Form erfolgt die Reinigung? (Zentrales oder Dezentrales Reinigungssystem- Angabe der geplanten Reinigungsschiene) ?
  • Erfolgt ein Mehrwegsystem auf Grund der verpflichtenden Vorschreibung im Rahmen der zivilrechtlichen Genehmigung des Standplatzes oder auf freiwilliger Basis?
  • Wenn keine Umstellung auf ein Mehrwegsystem erfolgen sollte, ersuche ich um Bekanntgabe der Gründe, warum diese notwendige Abfall vermeidende Maßnahme 2010 unterbleibt?

Mag. Ingeborg Haller

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